Tierhalter & Privatpersonen

Wir bieten Tierhaltern die Möglichkeit Kotproben ihrer Haustiere auf Parasitenbefall (Würmer, Kokzidien, Giardien) untersuchen zu lassen. Uns ist es wichtig, dass Ihre Tiere richtig und gezielt aufgrund eines gestellten Befundes mit dem passenden Wirkstoff behandelt werden. Die Befunde können, wenn gewünscht, auch direkt an den behandelnden Tierarzt weitergeschickt werden.

Spezielle Angebote sind hier die Gezielte Entwurmung von Schafen, Ziegen und Rindern, die Selektive Entwurmung beim Pferd, die gezielte Untersuchung von Kotproben bei Lamas und Alpakas, sowie die Analyse auf fakultativ pathogene Erreger im Darm (Darmfloraanalyse).

Privatpersonen können im Labor ParaDocs auch Pflanzen, Insekten, Zecken, Vorratsschädlinge und Würmer bestimmen lassen. Außerdem bieten wir die bakteriologische Untersuchung von Umweltproben an.

Testen Sie unser Labor im Norden von München!

Die häufigsten Fragen haben wir hier für Sie zusammengefasst: https://www.laborparadocs.de/haeufige-fragen-faq

Bitte beachten: ab 15.01.2023 gelten die neue Untersuchungsanträge!

Fachinformationen zu verschiedenen Themen (Darmflora-Analyse, Selektive Entwurmung, Druse) finden Sie im Tierärzte-Bereich unter "Fachinfos & Aktuelles". 

Bitte achten Sie auf eine sichere Probenverpackung (Primär- und Sekundärgefäß; siehe Beförderungsbestimmungen der Deutschen Post).

Die Befunde erhalten Sie per Email. Die Rechnung kommt i.d.R. separat zur Monatsmitte bzw. zum Monatsende per Post.

Tierproben

Untersuchungsantrag

Was wird untersucht?

Wir untersuchen die Kotproben Ihrer Haustiere auf Parasitenbefall (u.a. Magen-Darm-Würmer, Bandwürmer, Spulwürmer, Giardien, andere Einzeller). Dann haben Sie die Sicherheit, dass ihr Tier parasitenfrei ist oder können mit der Hilfe eines Tierarztes Ihr Tier gezielt behandeln. So ist Ihr Tier gesund und Ihre Familie geschützt.

Zur Erhaltung der Gesundheit ihres Tieres und zum Schutz Ihrer Familie ist es unerlässlich Ihre Haustiere regelmäßig auf Parasitenbefall zu untersuchen. Häufig wird allerdings einfach nur entwurmt ohne zu testen, ob es notwendig ist und ohne gezielt zu behandeln. Daraus resultieren unnötige Medikamentengaben und im Endeffekt auch Resistenzen gegen die Wurmmittel.

Die Untersuchung der Kotprobe bei uns ersetzt allerdings nicht den Besuch beim Tierarzt. Mit dem Befund aber kann ihr Tierarzt entscheiden, ob ihr Tier eine Entwurmung oder Parasitenbehandlung benötigt und welches Medikament für eine gezielte Behandlung geeignet ist.

 

Die Preise entnehmen Sie bitte dem Untersuchungsantrag Kleintier (siehe Downloadbereich am Seitenende oder hier: https://www.laborparadocs.de/sites/default/files/untersuchungsantrag_kleintier-01-2023_0.pdf).

Bitte achten Sie auf eine sichere Probenverpackung (Primär- und Sekundärgefäß; siehe Beförderungsbestimmungen der Deutschen Post).

Die Befunde erhalten Sie per Email. Die Rechnung kommt i.d.R. separat zur Monatsmitte bzw. zum Monatsende per Post.

  • Proben in gut verschlossenen Plastikgefäßen oder Zipperbeuteln zusenden.
  • Probe nicht übers Wochenende verschicken, damit sie uns möglichst frisch erreicht.
  • Probengefäß deutlich kennzeichnen (Tierart bzw. Name des Tiers).
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden.

Bei Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege und Wildwiederkäuer) und besonders bei Neuweltkameliden (Lama, Alpaka, Vikunja, Guanaco) ist eine regelmäßige Abklärung des Parasitenvorkommens im Bestand unerlässlich, da ein Parasitenbefall schnell zu schweren klinischen Symptomen führen kann. Gerade die Infektion mit Leberegeln und der Kokzidienart Eimeria macusaniensis beim Lama bleibt ohne geeignete Diagnostik häufig unerkannt.

Zum gezielten Parasitennachweis aller gängigen Endoparasiten (Magen-Darm-Würmer, Leberegel, Lungenwürmer) bei Wiederkäuern und Neuweltkameliden haben wir Ihnen deshalb zwei Untersuchungsprofile zusammengestellt. Nach entsprechender Diagnosestellung kann die Behandlung und das Bestandsmanagement dann, wenn nötig, maßgeschneidert erfolgen.

Wir bieten Ihnen auch die Möglichkeit die Wirksamkeit der Entwurmung zu überprüfen. Rufen Sie uns einfach an, wenn Sie dazu Infos benötigen!

Den aktuellen Untersuchungsantrag "Gezielte Entwurmung" inkl. Preise finden Sie unten auf der Seite im Downloadbereich oder hier:

https://www.laborparadocs.de/sites/default/files/untersuchungsantrag_wiederkaeuer_neuweltkameliden-th-7-2021.pdf

Probeneinsendung bei mehr als 3 Tieren:
Proben nummerieren und Liste mit Probennummer, Name/Ohrmarke, Geschlecht, Alter beilegen; es reicht dann auch ein Untersuchungsantrag.

  • Proben in gut verschlossenen Plastikgefäßen oder Zipperbeuteln zusenden.
  • Probe nicht übers Wochenende verschicken, damit sie uns möglichst frisch erreicht.
  • Probengefäß deutlich kennzeichnen (Tierart bzw. Name des Tiers).
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden.

Selektive Entwurmung Pferd

Untersuchungsantrag
Selektive Entwurmung Pferd – kurz erklärt
  • Was ist selektive Entwurmung?

In der Selektiven Entwurmung, einer zeitgemäßen Strategie zur Parasitenbekämpfung, werden bei jedem Pferd eines Bestandes über das Jahr verteilt regelmäßig Kotproben mittels McMaster-Verfahren untersucht. So erhält man einen genauen Überblick über die Eiausscheidung des einzelnen Pferdes und somit einen Hinweis auf den Infektionsdruck für alle Tiere auf der Weide. Anthelmintisch behandelt werden nur jene Pferde, die mit ihrer hohen Eiausscheidung (>200 EpG) besonders zur Kontamination der Weide beitragen, oder jene Tiere, die Krankheitssymptome aufweisen.

Gründe, die für Selektive Entwurmung sprechen?

  1. Verhinderung der Ausbreitung von Resistenzen (v.a. von Strongyliden) gegen Wurmmittel (Anthelmintika)
  2. Anpassung des Vorgehens an weltweite Situation durch gezielte Entwurmung

Vorteile der selektiven Entwurmung?

  1. Senkung des Infektionsdrucks für die gesamte Weide
  2. Identifizierung und gezielte Behandlung der Pferde mit hoher Eiausscheidung
  3. Gezielte Verabreichung korrekter/passender Wurmkuren (großes Einsparpotenzial in der Anwendung von Anthelmintika)

 

  • Die Wissenschaft dahinter?!

Anhand zahlreicher Langzeitstudien u.a. des Lehrstuhls für Vergleichende Tropenmedizin und Parasitologie der Universität München ist bekannt, dass ein Großteil der Pferdepopulation keine oder wenige (<200 EpG) Strongylideneier ausscheidet und die Eiausscheidung der Einzeltiere über mehrere Monate bis Jahre stabil bleibt. Zwar sind meist alle Pferde eines Bestandes infiziert oder zumindest einem Infektionsrisiko ausgesetzt. Der Großteil der erwachsenen, immunkompetenten Pferde kann dies aber kompensieren. Nur einzelne Tiere, die sogenannten „hohen Eiausscheider“, scheiden unbehandelt konstant viele Strongylideneier aus und zeigen auch nach einer erfolgreichen Behandlung schnell wieder hohe Ausscheidungsraten. Damit sind diese Tiere für den Hauptteil der Eiausscheidung und der Kontamination der Weide verantwortlich. Es gilt also, diese hohen Eiausscheider durch adäquate Diagnostik zu identifizieren. Entwurmt man nun ausschließlich diesen Teil der Pferdegruppe, senkt man damit das Infektionsrisiko der gesamten Herde erheblich. Die Niedrigausscheider unterhalb der Grenze von 200 EpG werden nicht entwurmt.
Und damit wird ein wichtiges Ziel der Selektiven Entwurmung erreicht: die adulten Strongyliden in den Niedrigausscheidern kommen nicht in Kontakt mit den Wurmmitteln und unterliegen so keinem Selektionsdruck, der zur Resistenzbildung führt. Es verbleibt also ein Pool von Anthelmintika-empfänglichen Würmern im Bestand. Diese sind ein Teil im so genannten Refugium. Dadurch wird vermieden, dass resistente Strongyliden überhandnehmen. Ferner verursacht ein geringer Wurmbefall in der Regel keine klinischen Symptome, sondern stimuliert die körpereigene Immunantwort. Für viele Tierbesitzer spielt es auch eine wichtige Rolle, dass unnötige Gaben von Anthelmintika = „Chemie“ vermieden werden. Mit dem System der Selektiven Entwurmung behandelt der Tierarzt nach Grundlagen der „evidenzbasierten Veterinärmedizin“; d.h. vor einer Entwurmung erfolgt eine diagnostische Abklärung: die Einzeltiere werden überprüft und dann, nur falls medizinisch angezeigt, gezielt entwurmt.
Gleichzeitig werden durch einen langfristigen, konsequenten Einsatz der Selektiven Entwurmung weitere Ziele erreicht:
1. Senkung des Infektionsdrucks für die gesamte Herde;
2. Identifizierung und gezielt Behandlung der Pferde mit hoher Eiausscheidung;

Dies wirkt sich langfristig positiv auf deren Gesundheitsstatus aus und führt damit auch bei hohen Eiausscheidern zu sinkenden Eizahlen.

 

  • Die Untersuchung: McMaster, Wirksamkeitskontrolle und Entwurmung, nachweisbare Würmer, Große oder Kleine Strongyliden, Bandwurm

Was ist das McMaster-Verfahren?

Das McMaster-Verfahren ist das Standard-Untersuchungsverfahren in der selektiven Entwurmung. Diese Methode ist eine quantitative Untersuchung, d.h. das Ergebnis wird als EpG, Eier pro Gramm Kot, dargestellt. Dies kommt durch eine genau abgemessene Kotmenge und Verdünnungsmittel zustande. Die Wurmeier werden angereichert und in einer speziellen McMaster-Kammer gezählt. In unserem Labor hat das Verfahren eine hohe Nachweissensitivität von 20 EpG, d.h. sobald ein Pferd 20 oder mehr Eier pro Gramm Kot ausscheidet, können wir diese nachweisen.
Durch die genaue Angabe von Eiern pro Gramm Kot kann so über die gesamte Weidesaison hinweg der Verlauf der Eiausscheidung genau verfolgt (Monitoring) und Behandlungsempfehlungen gezielt erstellt werden.
Neben dem Montoring wird die McMaster-Untersuchung auch als Wirksamkeitskontrolle nach einer Entwurmung zur Überprüfung der Wirksamkeit verwendet.
In der Regel wird die McMaster-Untersuchung noch am Probeneingangstag im Labor befundet. Gerade in Hochzeiten, z.B. Beginn der Weidesaison, bitten wir jedoch um Geduld. Hier kann sich die Bearbeitung teilweise verzögern.

Die Wirksamkeitskontrolle

Kurz gesagt ist die Wirksamkeitskontrolle mit das Wichtigste an der Selektiven Entwurmung. Zusätzlich zu den Routinekontrollen werden, wenn nötig, Wirksamkeitskontrollen (Eizahlreduktionstest mittels McMaster-Verfahren) durchgeführt. Damit wird überprüft, ob die durchgeführte Behandlung erfolgreich war und, ob verwendete Wurmmittel im Bestand noch ausreichend wirksam sind. Dies verhindert, dass sich unerkannt Resistenzen bzw. verminderte Wirksamkeiten ausbreiten. Eine Wirksamkeitskontrolle ist nötig, sobald ein Pferd entwurmt werden soll. Hat Ihr Pferd einen Befund, der eine Behandlung gegen Strongyliden oder Spulwürmer erfordert, sollte 10-14 Tage nach Gabe der Wurmkur eine Wirksamkeitskontrolle eingeschickt werden. Damit wird kontrolliert, ob die Verabreichung geklappt hat, der Wirkstoff noch effizient ist, also die Entwurmung erfolgreich war. Bandwurmbefall erfordert nicht zwingend eine Wirksamkeitskontrolle, da hier noch keine Resistenzen bekannt sind. Die Probenahme läuft genauso ab, wie Sie es von McMaster-Untersuchungen gewohnt sind.

Wann ist eine Entwurmung nötig?

Eine Entwurmung ist dann nötig, wenn die Eiausscheidung über einem bestimmten Schwellenwert liegt. Bei Strongyliden ist die allgemeine Empfehlung ab 200 EpG zu entwurmen. Dieser Richtwert kann im Einzelfall abweichen, wenn Sie z.B. ein Rehe-Pferd, oder ein Pferd, das empfindlich auf Wurmkuren reagiert, oder ein Pferd mit starken Symptomen besitzen. Wenden Sie sich zur genauen Interpretation Ihrer Befunde gerne an uns. Bei Spulwürmern (Parascaris equorum) empfehlen wir eine Entwurmung, sobald ein Befall festgestellt wurde; ebenso beim Bandwurm. Bandwurmbefall gilt außerdem als Bestandsproblem. Sollte bei Ihrem Pferd Bandwurm festgestellt werden, sollten auch Weidepartner spätestens am Ende der Weidesaison entwurmt werden.

Was wird nachgewiesen? Würmer oder Wurmeier?

Grundsätzlich können bei allen Untersuchungsverfahren nur Wurmeier nachgewiesen und somit die Höhe der Eiausscheidung ermittelt werden. Im McMaster-Verfahren beim Pferd konkret Strongyliden-Eier, Spulwurm-Eier (Parascaris equorum) und Bandwurm-Eier (Anoplocephala/Paranoplocephala). Die adulten Würmer können nur identifiziert werden, wenn sie zufällig vom Pferd mit dem Kot ausgeschieden werden, von dem/der Besitzer:in beim Abmisten gefunden und ins Labor eingeschickt werden. Leider gibt es keinen Weg die Anzahl der adulten Würmer im Darm Ihres Pferdes zu bestimmen. Hierfür müsste eine Schlachttier-Untersuchung durchgeführt werden. Und das liegt nun eher nicht im Sinne eines/einer Besitzer:in.

Hat mein Pferd Große oder Kleine Strongyliden?

Sowohl im McMaster-Verfahren als auch bei der Kombinierten Sedimentation-Flotation können wir Strongylideneier diagnostizieren. Morphologisch, d.h. anhand des Aussehens des Eis, können Kleine und Große Strongyliden nicht unterschieden werden. Um zu prüfen, ob Ihr Pferd Große Strongyliden beheimatet, ist eine separate Untersuchung nötig. Zum einen gibt es die Larvenanzucht nach Koprokultur; zum anderen den Strongylus-vulgaris-DNA-Nachweis (PCR). Die Larvenanzucht dauert etwa 14 Tage, da wir abwarten müssen bis Larven aus den Strongyliden-Eiern schlüpfen. Danach können wir u.a. anhand der Anzahl der Mitteldarmzellen feststellen, ob Kleine oder Große Strongyliden vorliegen. Die PCR geht schneller. Das Ergebnis kann oft am gleichen oder nächsten/übernächsten Tag vorliegen. Allerdings können wir momentan nur auf Strongylus vulgaris testen. Das ist mit Abstand der häufigste Große Strongylide. Wir arbeiten daran eine PCR zu entwickeln mit Testung auf die drei Großen Strongyliden, Strongylus vulgaris, Strongylus edentatus und Strongylus equinus. Für ein umfassendes Parasitenmanagement empfehlen wir die zusätzliche Abklärung von Infektionen mit Großen Strongyliden (v.a. Strong. vulgaris) mindestens einmal jährlich.

 

Was hat es mit dem Bandwurm auf sich? Ich habe gehört: McMaster-Verfahren weist Bandwurm nicht zuverlässig nach.

Bandwurmeier sind bei McMaster-Untersuchungen sehr wohl festzustellen. Nur die Sensitivität ist nicht ganz so hoch wie bei unserem Endoparasiten-Pferd-Profil (Kombinierte Sedimentation-Flotation, kurz: Kombi). Liegt ein für das Pferd relevanter Bandwurmbefall vor, ist dieser auch im McMaster-Verfahren zu finden. Das heißt: In der Selektiven Entwurmung, also bei regelmäßigen Kontrollen von Kotproben auf Parasiten, ist ein für das Pferd bedeutsamer Bandwurmbefall zu ermitteln.
Anders hingegen verhält es sich, wenn Sie sich z.B. nur einmalig für eine Untersuchung einer Kotprobe entscheiden und nicht vorhaben ihr Tier regelmäßig zu beproben, sprich keine Selektive Entwurmung betreiben. Dann empfehlen wir zur Bandwurmkontrolle eine Sammelkotprobe (3-Tage-Sammelkot) und das Endoparasiten Pferd-Profil (Kombinierte Sedimentation-Flotation). Hier wird zum einen Kot von mehreren Tagen und zum anderen eine größere Kotmenge verwendet. Durch das spezielle Anreicherungsverfahren ist eine hohe Nachweissensitivität gewährleistet. Nachteil ist allerdings, dass Sie als Befund keine genaue Eizahl pro Gramm Kot erhalten, sondern ein semiquantitatives Ergebnis (d.h. in den Abstufungen vereinzelt, zahlreich, massenhaft).

 

  • Der Beprobungsablauf: Welche Abstände zur Beprobung sind sinnvoll? Ist mein Pferd ein Niedrigausscheider, schwankender Ausscheider oder Hochausscheider?

Das erste Untersuchungsjahr ist das so genannte „Übersichtsjahr“. Pro Pferd werden mind. 4 Kategorisierungsproben mit dem McMaster-Verfahren (ggf. zusätzlich mit dem Endoparasiten-Profil-Pferd, der Kombinierten Sedimentation-Flotation) untersucht. Dies dient erstens der Erfassung der im Bestand vorkommenden Wurmarten und der Wahl der passenden Wurmmittel und zweitens der Einteilung der Pferde in drei Kategorien. Entsprechend des Verlaufs der Eiausscheidung im 1. Jahr wird Ihr Pferd als niedriger, schwankender oder hoher Eiausscheider eingestuft.

Niedrigausscheider: Pferd hat immer <200 EpG und wird im Folgejahr (2. Untersuchungsjahr) 2-3 mittels McMaster-Verfahren beprobt

Schwankender Eiausscheider: Pferd hat 1–2-mal >200 EpG; im Folgejahr wird das Vorgehen des ersten Jahres wiederholt (4x McMaster-Verfahren)

Hochausscheider: Pferd hat in allen vier Untersuchungen >200 EpG; im Folgejahr wird wieder viermal beprobt oder regelmäßig entwurmt entsprechend der Wirkdauer der Wurmkuren (egg reappearance period; ERP), dabei kann die Anzahl der Kotuntersuchungen reduziert werden, z.B. Kontrolle vor An- und Abweiden. Im dritten Jahr wird eine Wiederholung des Monitorings des Übersichtsjahres empfohlen.

 

  • Weitere Würmer und zusätzliche Untersuchungen…

Gibt es noch andere Würmer, die nicht im McMaster-Verfahren nachweisbar sind?

Ein simples „Ja“. Im McMaster-Verfahren, ebenso wie im Endoparasiten-Profil-Pferd (Kombinierte Sedimentation-Flotation), werden die „Standardwürmer“ kontrolliert. Hier werden Strongyliden, Spulwürmer und Bandwürmer nachgewiesen.
Weitere Würmer bei Pferden sind z.B. der Pfriemenschwanz (Oyuris equi), Lungenwurm oder Leberegel. Hier sind spezielle Untersuchungsanforderungen nötig. Für einen Pfriemenschwanznachweis wird ein Tesa-Abklatsch benötigt. Lungenwürmer beim Pferd kommen eigentlich nur bei Kontakt zu Eseln vor. Für ihren Nachweis wird ein Auswanderungsverfahren durchgeführt. Leberegel sind bei Kontakt zu Wiederkäuern relevant. Hier wählt man das Sedimentationsverfahren. Ebenfalls eine Sedimentation ist nötig zum Nachweis von Eimeria leukarti, den Kokzidien des Pferdes. Diese kommen allerdings sehr selten vor, sind eher eine Jungtierkrankheit und klinisch von untergeordneter Bedeutung.
Nicht nachgewiesen werden können Dasselfliegenlarven im Kot. Dasselfliegen kommen nicht in jeder Region von Deutschland vor. In der Regel sind die an den Vorderbeinen und der Vorderbrust des Pferdes klebenden gelblich-weißen Eier aber durch den Besitzer selbst leicht zu erkennen.

Welche zusätzlichen Untersuchungen sind sinnvoll?

Dies ist pauschal schwer zu sagen. Gibt es einen speziellen Verdacht, den Sie haben? Welche Symptome hat Ihr Pferd? Steht ihr Pferd mit Eseln oder Wiederkäuern zusammen, empfiehlt sich ein Lungenwurmnachweis bzw. Leberegelnachweis. Schubbert sich Ihr Pferd am Schweif, kann über einen Tesa-Abklatsch mit Untersuchung auf Oxyuris equi (Pfriemenschwanz) nachgedacht werden.
Zeigt das Pferd Magen-Darm-Symptomatiken wie z.B. Aufgasung, Blähungen, Kotwasser kann sich auch eine bakteriologische Ursache dahinter verbergen. Gerne schauen wir uns hier die Darmflora ihres Pferdes genauer an und geben Fütterungsempfehlungen. Bei Durchfall, v.a. chronischem Durchfall kann ein Mikrobiologisches Durchfallscreening (Salmonellen, Yersinien, Campylobacter) in Betracht gezogen werden.
Sollten Sie Hilfe bei der Wahl der richtigen Untersuchung benötigen, wenden Sie sich gerne an uns.

 

  • Weidehygiene - Wie leben die Würmer außerhalb des Pferdes?

Mit dem Kot der Pferde gelangen auch die Vermehrungsstadien verschiedener Parasiten in die Umwelt. Je nach Wurmart bzw. Parasit können sie sich dort weiterentwickeln oder befallen Zwischenwirte, bis sie dann erneut ein Pferd infizieren. Kennt man die Lebenszyklen und die Verbreitungsstrategien der Parasiten, dann kann man gezielte Hygienemaßnahmen treffen.

Kleine Strongyliden:

Die Eier der Kleinen Strongyliden werden regelmäßig und gut verteilt im Kot ausgeschieden. Sie können bei kalten Temperaturen ihre Entwicklung anhalten und überstehen so auch den Winter auf der Weide. Ab einer Temperatur von etwa 10°C entwickelt sich im Ei der Embryo weiter, nach 2-3 Tagen schlüpft Larve 1, die sich weiter zu Larve 2 entwickelt. Nach etwa 10-20 Tagen, je nach Temperatur (optimal ca. 20-25°C), ist die infektiöse Larve 3 entwickelt, die aus dem Kot ins Gras auswandert. Aber auch schon vorher können die Larven durch Regen oder Zertreten der Haufen weiter verteilt werden. Die Larve 3 kann wochen- bis monatelang auf der Weide überleben. (Bei Großen Strongyliden ist der Zyklus gleich, nur die Wanderwege und Verweildauer im Pferd unterscheiden sich.)

Spulwurm (Parascaris equorum):

Spulwurmeier werden mit dem Kot ausgeschieden. Nach dem Verlassen des Wirtes entwickelt sich im Ei in ca. 2 Wochen (bei 25°C) die infektiöse Larve 3. Bei niedrigeren Temperaturen dauert die Entwicklung Monate, unter 10 °C unterbleibt die Entwicklung. Die Larven verbleiben in der Schutzhülle des Eies und können so mehrere Jahre in der Umwelt überleben. Die Eier sind sehr klebrig, sodass sie gut an Gras oder Stallwänden etc. haften bleiben. Bei Spulwurmbefall sind daher neben der Behandlung begleitende Hygienemaßnahmen angeraten.

Bandwurm (Anoplocephala spp., Paranoplocephala):

Die Eier des Bandwurms werden in den reifen Proglottiden (den hintersten Bandwurmgliedern) ausgeschieden. Aus den reifen Proglottiden werden die Eier freigesetzt. (D.h. auch bei Befall findet man die Eier nicht automatisch in allen Pferdeäpfeln, sondern nur dort, wo Proglottiden waren. Deshalb wird bei Verdacht auf Bandwurm die Einsendung einer Sammelkotprobe empfohlen um die Wahrscheinlichkeit die Bandwürmer zu finden deutlich zu steigern.) Die Moosmilbe, die ganz natürlich im Gras lebt, wird von diesen Eiern angezogen und frisst sie. In der Moosmilbe entwickelt sich innerhalb von 2-4 Monaten die Bandwurmlarve, das ansteckungsfähige Cysticercoid. Mit der Moosmilbe verteilt sich der Bandwurm auf der Wiese und kann darin ca. 2 Jahre überleben. Wird die infizierte Moosmilbe nun mit dem Gras von Pferden aufgenommen, ist der Zyklus wieder geschlossen. Die Larven werden im Darm freigesetzt, heften sich an der Darmwand an und entwickeln sich zum erwachsenen Wurm.

 

Allgemeine Beratung

Wollen Sie in die Selektive Entwurmung einsteigen und haben noch Fragen? Oder wollen Sie sich weiter in das Thema vertiefen?

Haben Sie Fragen zur Probennahme, zum Untersuchungsgang, oder ob Ihre Probe im Labor eingetroffen ist?

Wir beraten Sie gerne!

Natürlich sind wir auch jederzeit für Sie da bei Fragen zur Diagnostik außerhalb der Selektiven Entwurmung. Denn auch wenn Sie sich nicht für ein komplexes Programm entscheiden, die Untersuchung einer Kotprobe vor der Gabe eines Wurmmittels oder zur Kontrolle danach ist aufgrund der Resistenzlage in jedem Fall zu empfehlen.

Rufen Sie uns einfach an! Auch per Mail sind wir zu erreichen. Die Bearbeitung Ihres schriftlichen Anliegens und unserer Büroarbeit kann je nach Probenaufkommen unter Umständen 1-2 Werktage in Anspruch nehmen.

 

  • Proben in gut verschlossenen Plastikgefäßen oder Zipperbeuteln zusenden.
  • Probe nicht übers Wochenende verschicken, damit sie uns möglichst frisch erreicht.
  • Probengefäß deutlich kennzeichnen (Name oder Nummer des Tiers).
  • Bei mehr als 3 Tieren: Proben nummerieren und Liste mit Probennummer, Name/Ohrmarke, Geschlecht, Alter beilegen.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden.

Insekten & Pflanzen

Untersuchungsantrag
Pflanzen

Was wird untersucht?
Alle Pflanzen, Gräser, Blumen, Sträucher, Blütenpflanzen oder Bäume, die Sie in der Natur oder daheim im Garten finden.

Die Bestimmung erfolgt in der Regel bis zur Gattung. Bei einigen Pflanzen (auch abhängig vom Zustand der Probe) ist nur eine Bestimmung bis zur Familienebene möglich.

Wie einsenden?
Wenn möglich, gesamte frische Pflanze (optimal: mit Wurzel, Stängel, Blatt und Blüte; bei Bäumen/Sträuchern reichen die Blätter) einsenden. Bei isolierten Pflanzenteilen (z.B. Blättern oder Blüten) kann eine Bestimmung unter Umständen nur eingeschränkt durchgeführt werden oder ist gänzlich unmöglich. Ebenso bei eingetrockneten Proben.

  • Probe sollte möglichst frisch und vollständig bei uns im Labor ankommen.
  • Eingetrocknetes oder zerquetschtes Material erschwert oder verunmöglicht die Bestimmung.
  •  Probe in stabliem (Plastik-)Gefäß zusenden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden
  • Fundort und Funddatum auf dem Einsendebogen vermerken
Insekten

Bei uns können Sie alle Insekten, Käfer und Krabbeltiere bestimmen lassen.

Was wird untersucht?
Alle Insekten und Spinnentiere, die Sie im Freien, in der Natur, in Teich, Gewässern oder daheim, in Haushalt und Garten finden. Außerdem Tierchen, die Sie an sich oder an Ihren Haustieren finden.

Beispieltiere

Bienen, Wespen, Käfer, Fliegen, Stechmücken, Motten, Raupen, Würmer, Libellen, Schmetterlinge, Spinnen, Ameisen, Zecken usw.
Schädlinge, Nützlinge, Asseln, Maden, Milben, Läuse, Flöhe, Vorratsschädlinge, Mückenlarven

Die Bestimmung erfolgt in der Regel bis zur Gattung. Bei einigen Insekten oder Insektengruppen (auch abhängig vom Zustand der Probe) ist eine Bestimmung nur bis zur Familienebene möglich. Wir versuchen zumindest festzustellen, ob es sich dabei um einen Schädling, einen Parasiten oder einfach nur um ein ungefährliches Insekt handelt.

Wie einsenden?
Insekten am besten in einem stabilen, unzerbrechlichen Probengefäß  einsenden. Bei Verdacht auf Vorratsschädlinge oder Parasiten sollte das Gefäß mit den Insekten vor dem Versand eingefroren werden. Bitte möglichst nicht auf Tesa geklebt einsenden. Eingetrocknete oder zerquetschte Tierchen, von denen Teile wie Flügel, Beine oder Ähnliches fehlen, erschweren oder verunmöglichen die Bestimmung.

  • Probe sollte möglichst frisch und vollständig bei uns im Labor ankommen.
  • Eingetrocknetes oder zerquetschtes Material erschwert oder verunmöglicht die Bestimmung.
  •  Probe in stabliem (Plastik-)Gefäß zusenden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden
  • Fundort und Funddatum auf dem Einsendebogen vermerken
Würmer

Was wird untersucht?
Würmer und Wurmbestandteile, die Sie in Ihrer Umgebung finden; z.B. auch auf den Absetzungen Ihrer Haustiere.

Die Bestimmung erfolgt in der Regel bis zur Art. Bei einigen Materialien (auch abhängig vom Zustand und der Vollständigkeit des Wurms) ist nur eine Bestimmung bis zur Gattungs- oder Familienebene möglich. Wir versuchen zumindest festzustellen, ob es sich dabei um einen Parasiten oder einfach nur um einen ungefährlichen, freilebenden Wurm oder ähnliches handelt.

Wie einsenden?

Würmer am besten in einem stabilen, unzerbrechlichen Probengefäß in Alkohol oder physiologischer Kochsalzlösung einsenden. Eingetrocknete oder zerquetschte Würmer oder Wurmteile, von denen artspezifische Teile fehlen oder nicht erkennbar sind, erschweren oder verunmöglichen die Bestimmung.

  • Probe sollte möglichst frisch und vollständig bei uns im Labor ankommen.
  • Eingetrocknetes oder zerquetschtes Material erschwert oder verunmöglicht die Bestimmung.
  •  Probe in stabliem (Plastik-)Gefäß zusenden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden
  • Fundort und Funddatum auf dem Einsendebogen vermerken
Zecken

Was wird untersucht?

Gesaugte und ungesaugte Zecken, die Sie an sich selbst, anderen Menschen oder an Ihren Haustieren finden, können Sie zur Bestimmung bei uns einsenden. 
Die Bestimmung erfolgt, wenn möglich, bis zur Art oder Gattung. Bei einigen Zecken (auch abhängig vom Zustand der Probe) ist nur eine Bestimmung bis zur Familienebene möglich.

Ist die Zecke Träger von Borrelien?

Die eingesandten Zecken können zur Abklärung einer Borrelien-Infektion der Zecke mittels PCR-Verfahren untersucht werden.

Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis der Zeckenuntersuchung noch keine Borreliosediagnose oder einen Ausschluss einer Infektion beim Wirt der Zecke (Mensch oder Tier) bedeutet.

Positiver Borrelien-Nachweis bei der Zecke: eine Infektion des Wirts könnte stattgefunden haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Tierarzt und veranlassen Sie ggf. weitere Diagnostik bei dem betroffenen Menschen oder Tier.

Negativer Borrelien-Nachweis bei der Zecke: höchstwahrscheinlich bestand durch diese Zecke keine Infektionsgefahr. Eine Borrelien-Infektion des Menschen oder Tiers kann dennoch nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Eine Infektion kann bereits vorher bzw. zur gleichen Zeit durch eine unentdeckte Zecke erfolgt sein und je nach Zustand der Zecke kann es in seltenen Fällen zu falsch-negativen Befunden kommen. 

Wie einsenden?

Die Zecke sollte möglichst frisch in einem verschlossenen Gefäß, wenn möglich in physiologischer Kochsalzlösung oder in Alkohol eingesandt werden. Eingetrocknete oder zerquetschte Zecken, erschweren oder verunmöglichen die Bestimmung. 

  • Probe sollte möglichst frisch und vollständig bei uns im Labor ankommen.
  • Eingetrocknetes oder zerquetschtes Material erschwert oder verunmöglicht die Bestimmung.
  •  Probe in stabliem (Plastik-)Gefäß zusenden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden
  • Fundort und Funddatum auf dem Einsendebogen vermerken
Badedermatitis Zerkarien

Was wird untersucht?

Wasserschnecken (Lymnea stagnalis, Radix spp.) aus befallenem Gewässer, bzw. aus Badeseen, bei denen Badende von den typischen Hautreizungen ("Weiherhibbel") berichten. 

Die lebendenen Schnecken werden auf Befall mit Zerkarien untersucht, indem wir die natürlichen Schlupfmechanismen der Saugwurmlarven ausnutzen. Die geschlüpften Zerkarien werden dann mikoskopisch bestimmt. Die Bestimmung erfolgt, wenn möglich, bis zur Art oder Gattung.

Wie einsenden?
Die Schnecke sollte lebend im Labor ankommen. Bitte melden Sie sich deshalb bei uns, bevor Sie Schnecken sammeln bzw. verschicken. Wir besprechen dann das beste Vorgehen für eine sinnvolle Untersuchung des Badegewässers.

  • Probe sollte möglichst frisch und vollständig bei uns im Labor ankommen.
  • Eingetrocknetes oder zerquetschtes Material erschwert oder verunmöglicht die Bestimmung.
  •  Probe in stabliem (Plastik-)Gefäß zusenden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden
  • Fundort und Funddatum auf dem Einsendebogen vermerken

Umweltproben

Untersuchungsantrag
Keime des menschlichen Körpers

Was wird untersucht?
Hat es Sie nicht schon immer mal interessiert, welche Keime natürlicherweise auf der menschlichen Haut, im Nasen- und Rachenraum oder im Kot vorkommen? Senden Sie uns Ihre oberflächlichen Abstriche und lassen Sie sich von der Vielfalt der nützlichen und natürlich vorkommenden Bakterien faszinieren. Sie leben garantiert nicht allein!

Die Untersuchung hat den Zweck, die natürlich vorkommenden Keime der menschlichen Körperoberflächen (physiologische Standortflora) zu bestimmen. Diese Untersuchung dient niemals der medizinischen Abklärung im Krankheitsfall. 

  • Rufen Sie uns an, um den Ablauf der Probennahme abzuklären.
  • Geeignetes Material (Wattetupfer, Kot-/Stuhlgefäße, Agarplatten etc.) inkl. des erforderlichen Versandmaterials können bei uns im Labor bestellt werden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden.
  • Abstrichort auf dem Einsendebogen vermerken
Keime in Wohnraum- und Zimmerluft

Was wird untersucht?
Auf speziellen Nährplatten, die Sie bei sich daheim am gewünschten Ort aufstellen, kann die Keimzahl und Keimart bestimmt werden.

Grundsätzlich kann die Aufstellung der Agarplatten in jedem Zimmer erfolgen. Die in der Raumluft vorhandenen Keime setzen sich auf der Agarplatte ab und können nach Bebrütung im Labor gezählt und bestimmt werden.

  • Rufen Sie uns an, um den Ablauf der Probennahme abzuklären.
  • Geeignetes Material (Wattetupfer, Kot-/Stuhlgefäße, Agarplatten etc.) inkl. des erforderlichen Versandmaterials können bei uns im Labor bestellt werden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden.
  • Abstrichort auf dem Einsendebogen vermerken
Bakterien und Schimmel im Haushalt

Was wird untersucht?
Alle möglichen Oberflächen, Haushaltsgegenstände, Wässer oder Lebensmittel, die Sie daheim in Wohnung, Haus und Garten interessant finden.

Geeignet für eine bakteriologische Untersuchung sind z.B. folgende Oberflächen:
Kühlschrank, Küche, Spüle, Gefrierschrank, Arbeitsfläche, Geschirr, Polster, Bett, Wäsche, Staub, Toilettenschüssel, Klobrille, Handtuch, Spülbürste, Spülschwamm, Zahnbürste, Fenster, Wand, Tapete, Badewanne, Duschvorhang, Duschkopf, Abfluss, Waschmaschine, Türklinke usw.

Folgende Wässer können bakteriologisch untersucht werden:
Trinkwasser, Abwasser, Duschwasser, Brauchwasser, Regenwasser, Schnee, Eis, Pfützenwasser, Wasser aus Zisterne und Regentonne

Eine Untersuchung auf Keime und Schimmelpilze ist u.a. bei folgenden Lebensmitteln möglich:
Früchte, Obst, Gemüse, Eier, Brot, Milch, Fleisch, Joghurt, Getränke, Milchprodukte, Speiseeis, Wassereis usw

 

  • Rufen Sie uns an, um den Ablauf der Probennahme abzuklären.
  • Geeignetes Material (Wattetupfer, Kot-/Stuhlgefäße, Agarplatten etc.) inkl. des erforderlichen Versandmaterials können bei uns im Labor bestellt werden.
  • Untersuchungsmaterial kann auch persönlich bei uns im Labor abgegeben werden.
  • Abstrichort auf dem Einsendebogen vermerken